News Juni 2010
Erneuerbare Energien im Baltikum
Gemeinsam mit unserem Mitglied des Baltic Sea Forums (BSF), die Kanzlei Rödl und Partner, fand am 14. April 2010 in der Hamburger Handelskammer eine Veranstaltung unter dem Titel „„Erneuerbare Energien im Baltischen Raum - mehr als eine ökologische Frage“ statt. Unterstützt wurde diese Tagung von der Handelskammer Hamburg und dem BSF-Mitglied der Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). Die baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen wollen ihre Energiesysteme enger mit anderen Ländern der Europäischen Union verbinden. Estland, Lettland und Litauen sind zwar seit 2004 Mitglieder der Europäischen Union, verfügen aber bisher über keine direkten Verbindungen zu anderen Energiesystemen. Neben den Stromleitungen streben die baltischen Länder deshalb auch gemeinsame Erdgas-Projekte an: Litauen ist außerdem an Erdgas-Verbindungen nach Polen und Finnland interessiert. Bisher sind die baltischen Länder nur mit dem russischen Gasleitungssystem verbunden.
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BSF (Baltic Sea Forum) unterstützt die Initiative Baltic Sea Action Summit (BSAS)
Die Verbesserung der Zusammenarbeit im Ostsseeraum – vor allem eine effizientere Gestaltung des Meeresschutzes - gehört zu einem der wichtigsten Ziele des Baltic Sea Forums. Die Ostsee ist ein einzigartiges und ökologisch sehr empfindliches Meeresgebiet. Besonders besorgniserregend ist, dass die Ostsee zu den am stärksten verunreinigten Meeresgebieten der Welt gehört. Die größte Gefahr für die Ostsee bildet die fortschreitende Eutrophierung, die hauptsächlich auf die zu großen Nährstoffeinträge zurückzuführen ist. Der schlechte Zustand der Ostsee wirkt sich sowohl direkt als auch indirekt negativ auf die verschiedenen Nutzungsformen des Meeres aus. Die Entwicklung kann noch zum Positiven gewendet werden. Die Probleme der Ostsee können jedoch nur durch eine
Zusammenarbeit aller Ostseeanrainerstaaten im öffentlichen und privaten Sektors gelöst werden.
Das BALTIC SEA FORUM hat den Beobachterstatus sowohl bei den Ostseeparlamentariern als auch bei der HELCOM (Helsinki Commission) inne (http://www.helcom.fi/). Um die in dem Aktionsplan Ostsee der HELCOM erwähnten Aktionen auszuführen, beteiligt sich das Forum mit seinen Mitgliedern und Partnern bei der Baltic Sea Action Summit Initiative 2010.
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Zukunftskonferenz Ostseeregion in Klaipeda
Baltic Sea Forum unterstützte die Tagung des Deutsch-litauisches Forum e.V. und der Vereinigung „Litauisch–deutsches Forum“ e.V. unter dem Titel „Zur ökonomischen und kulturellen Zusammenarbeit der Bevölkerung an der Ostsee“.
Kurt Bodewig hielt einen Vortrag im Kontext der Gespräche über Wirtschaft und Ökologie im Ostseeraum auf dieser Tagung vom 13. – 15. Mai 2010 in Klaipeda. Das Projekt in Klaipeda versteht sich als Beitrag zur Informations- und Bildungsarbeit. Die litauische Öffentlichkeit soll nicht nur über Deutschland, seine Kultur und Bildungssystem sowie seine Wirtschaft informiert werden, sondern im deutsch-litauischen Gespräch sollen sich neue Perspektiven und Möglichkeiten der Zusammenarbeit ergeben.
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3. Arbeitsgemeinschaftssitzung des VIII. Parlamentsforums Südliche Ostsee
Wege aus der Flaute im Seetransport und Maßnahmen der EU sind Thema der 3. Arbeitsgemeinschaftssitzung des VIII. Parlamentsforum Südliche Ostsee, die vom 24. März 2010 bis zum 26. März 2010 in Hamburg gewesen. Der Vorsitzende des BSF Kurt Bodewig vertrat u.a. die These, dass die ökologischen Risiken nicht nur durch aufwändige technische Kontrollmaßnahmen minimiert werden, sondern dass es weiter ein Ziel bleiben muss, die Transporte durch Kontrollsysteme, Identifikation und Anmeldungssysteme beherrschbar zu machen.
Während der Weltseeverkehr, gerade im Containerverkehr, als Folge der Krise stark zurückgegangen ist, ist die Verkehrssituation auf der Ostsee vergleichsweise stabiler. Mit Erholung der globalen Wirtschaft wird der Verkehr den Prognosen entsprechend wieder zu nehmen. Aufgrund der ökologischen Sensibilität und hohe Gefahren bei Havarien wurden in der Vergangenheit eine Reihe von Kontrolle und technologischen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt.
