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Treffen der 27 EU-Fischereiminister

In Luxemburg trafen sich Ende Oktober die 27 EU-Fischereiminister, um über die neuen Fangmengen in der Ostsee zu verhandeln. Sie sollen für die nächsten fünf Jahre gelten. Alarmierende Zahlen hatte es vor allem bei den Heringsbeständen gegeben, aber auch Sprotten und Lachs sind bedroht. Dagegen hat der in den letzten Jahren hoch geschützte Dorsch sich wieder erholt. Doch die Zahlen sind strittig – vermutlich aus taktischen Gründen, um selbst bei der unumgänglichen Senkung der Fangmengen „geschont“ zu werden. Vor allem die baltischen Staaten, Finnland und Polen wehren sich gegen die geplante Verringerung.

 

Schließlich einigten sich die europäischen Agrarminister am Dienstag,  27. Oktober  2010, nach stundenlangen  Auseinandersetzungen auf die künftigen Fischereiquoten: Die Heringsfänge werden um 30 Prozent reduziert, für Sprotten sind es 24 Prozent und für Lachs 15 Prozent.

  

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Bildungspolitik rund um das Mare Balticum - heute und morgen

Die Konkurrenz schläft nicht. Das gilt auch für den Ostseeraum. Heute ist dort die größte Wohlstandsregion auf Erden, aber Morgen? Was muss also jetzt getan werden, damit künftige Generationen in den Anrainerstaaten sich der heutigen Spitzenstellung weiter erfreuen können?

 

Zur Debatte um diese Überlebensfrage hatte das in Hamburg ansässige „Hanse-Parlament“ zusammen mit der Baltic Sea Academy und der Hamburger Bildungsbehörde im Oktober 2010 nach Hamburg geladen; 115 Experten aus Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Russland, Weißrussland und der Ukraine waren der Einladung gefolgt. Weitgehend einig waren sie in der Feststellung: „Die größte Herausforderung für die Zukunftsgestaltung im Ostseeraum ist die Bevölkerungsentwicklung und ihre Folgen.“

 

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BSF auf internationalem Wirtschaftskongress in China

Vergangenen August hatte das Baltic Sea Forum (BSF) seinen ersten Auftritt auf der Bühne der Vereinten Nationen, der UN-MDG-Konferenz in Melbourne. Das erfreulich  hohe Interesse führte prompt zu der nächsten Einladung auf internationalen Gebiet: Das chinesische Handelsministerium und der Rat der größten Stadt der Welt, Chongqing (32 Millionen Einwohner), luden das BSF zur „3rd International Services Trade Summit and Service Outsourcing Conference“ ein. Für die dortigen Organisatoren waren gerade die Erfahrungen des BSF im Umgang mit internationalen Bezügen gefragt. Im Auftrag des BSF folgte Christopher Mähl, einer seiner UN-Repräsentanten, dieser Einladung nach Zentralchina.

 

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18. Jahreskonferenz der Baltic Sea States Subregional Co-operation in Tallin

Vom 12. bis zum 14. Oktober fand in Tallinn die 18. Jahreskonferenz der Baltic Sea States Subregional Co-operation (BSSSC) statt. Im Zentrum der diesjährigen Konferenz standen der verstärkte Bildungsausbau und Weiterqualifizierungsmaßnahmen für die Regionen des Ostseeraumes und ihre Einwohner.


Abschließend wurde der Hamburger Vorsitz der Jahre 2009 und 2010 des BSSSC-Sekretariats an die polnische Region Westpommern übergeben, die den Vorsitz für die kommenden zwei Jahre innehaben wird. Anknüpfend an die BSSSC-Jahreskonferenz fand das erste Jahrestreffen zur EU-Ostseestrategie statt.

 

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> Die Resolution der BSSSC-Konferenz als pdf-Dokument (auf Englisch)

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EU-Bilanzkonferenz zur Ostseestrategie

Im Anschluss an die BSSSC-Konferenz fand in Tallinn eine Bilanzkonferenz zur Ostseestrategie. Auf der hochrangig besetzten Konferenz, auf der EU-Regionalkommissar Hahn eine gute Präzisierung der gemeinsamen europäischen Ostseestrategie vornahm und auf deren Modellcharakter für andere europäische Regionen hinwies, Vertreter von Regierungen der Zivilgesellschaft aus nahezu allen Anrainerstaaten teil. Für das Baltic Sea Forum (BSF) nahm auch wie zuvor an der BSSSC-Konferenz Chairman Kurt Bodewig und das estnische Vorstandsmitglied Andres Pajuste teil.

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Baltic Sea Forum unterstützt ISWA World Congress 2010

Im nächsten Jahr – 2011 – ist Hamburg Umwelthauptstadt Europas. Aber schon vor dem Hauptstadtjahr der Hansestadt ist die Umwelt in Hamburg ein wichtiges Gesprächsthema. Vom 15. bis zum 18. November findet im CCH der Weltkongress der International Solid Waste Association (ISWA) mit Unterstützung des Baltic Sea Forum e. V. statt. Die ISWA ist ein gemeinnütziger internationaler Verband mit Sitz in Wien. Sie hat 36 nationale Mitglieder und ist darüber hinaus durch persönliche und organisatorische Mitglieder in insgesamt 80 Ländern vertreten. Sie ist die wichtigste internationale Vereinigung auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft (www.iswa.org). Ziel der ISWA ist die internationale Förderung eines nachhaltigen Abfallmanagements.

 

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Baltic Sea Forum unterstützt 3. See-Hafen-Kongress 2010 in Hamburg

Lösungen finden für aktuelle Probleme an der Schnittstelle Hafenlogistik und verladende Wirtschaft – das ist das Ziel des 3. See-Hafen-Kongresses vom 24. – 26. November in Hamburg im Empire Riverside Hotel.


Die wirtschaftliche Entwicklung gewinnt an Dynamik. Höchste Zeit, über die Auswirkungen des Wachstums und neue Konzepte zu sprechen und die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Eine Plattform für die Lösung von Problemen an der Schnittstelle Hafenlogistik  und verladende Wirtschaft aus der Chemie- und Pharmabranche bietet der 3. See-Hafen-Kongress, der vom 24. bis zum 26. November in Hamburg im Empire Riverside Hotel stattfindet.

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