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Baltic Media Forum - Eine Plattform der Ideen und Projekte

20 Jahre nach dem politischen Umbruch in Europa verbindet ein dichtes Netz wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Kontakte die Länder des Ostseeraums miteinander. Doch wie tief reicht der Wandel wirklich? Fest steht: Noch ist die Region auf der Suche nach einer gemeinsamen Identität.
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Seminar zum Ostseeraum der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kiel

In Kooperation mit dem Baltic Sea Forum lud die Konrad-Adenauer-Stiftung zu einem Seminar für Begabtenförderung unter dem Motto „Dominium Maris Baltici“ vom 25. bis 29. August 2010 nach Kiel. Im Zentrum des Seminars stand die Auseinandersetzung mit der facettenreichen Geschichte des Ostseeraums. Die übergreifende Klammer war die Sicht  des Ostseeraums als einer Region zwischen Konflikt und Kooperation vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Stipendiatinnen und Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen, die in erster Linie an norddeutschen Universitäten studieren bzw. promovieren. Neben Vorträgen von Historikern und zahlreichen Exkursionen informierte der Vorsitzende des Baltic Sea Forum, Kurt Bodewig, die Teilnehmer über die derzeitigen Kooperationen im Ostseeraum.

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Baltic Sea Abendforum - „Zukunft der Ostsee – Ostseestrategie, wie geht es weiter?“

Gemeinsam mit der Northern Business School, Hamburg, hatte das Baltic Sea Forum BSF zum traditionellen Abendforum am 14. September 2010 in die  Helmut Schmidt Universität Hamburg eingeladen. Als Ehrengast sprach die schwedische Botschafterin Ruth Jacoby zum Thema „Zukunft der Ostsee – Ostseestrategie, wie geht es weiter?“

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Ostseeregion steht im Fokus der Vereinten Nationen in Melbourne

Die UNO hat zur 63. Jahrestagung der Vereinten Nationen in Melbourne, Australien, vom 30.8. bis zum 2.9.2010 die Konferenz „Advance Global Health“ durchgeführt, an der fast ausschließlich nicht-staatliche Initiativen, Stiftungen und Organisationen („NGOs“)  teilnahmen. Aus hunderten von Bewerbungen legte sie erstmalig auch einen Fokus auf die Ostseeregion und bat das Baltic Sea Forum (BSF), einen Workshop unter Leitung von  Dr. Gabriele Kötschau (Mitglied des BSF) über die Ostsee als Modellregion durchzuführen.

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19. Baltic Sea Parliamentary Conference (BSPC)

Das Baltic Sea Forum nahm an der 19. Baltic Sea Parliamentary Conference (BSPC) vom 29. bis 31. August 2010 in Mariehamn (Åland Inseln) teil. Diese Konferenz von Ostseeparlamentariern findet einmal jährlich an wechselnden Tagungsorten in der Ostseeregion statt.

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Erneuerbare Energien in Finnland

Unter dem Titel „Erneuerbare Energien in Finnland – Chancen für Investoren auf einem innovativen Markt - Neue Technologien zum Wohl der Umwelt“ führte das Baltic Sea Forum im September 2010 gemeinsam mit der Deutsch-Finnischen Handelskammer und dem Generalkonsulat Finnlands in Hamburg eine Fachtagung auf dem Kongress der „HUSUM WindEnergy“ durch. Uwe Döring, Landesminister a.D., Mitglied und Repräsentant des Baltic Sea Forums eröffnete die Tagung mit einer Einleitung zum „Energiemarkt Ostseeraum“.

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Maritime Märkte im Herbst 2010

Am 28. und 29. September lud das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) zur “Maritime Conference 2010“ nach Bremen ein. Unter dem Thema „Maritime Märkte im Herbst 2010 - Wie Phönix aus der Asche?“ stellten fachkundige Referenten aktuelle Perspektiven, Strategien und Trends der wichtigsten maritimen Branchen vor.

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Mehrheit verweigert - Schweden hat gewählt

Im drittgrößten Ostsee-Anrainerstaat der EU haben die über sechs Millionen Wähler in den 5.668 Wahlbezirken  am 19. September 2010 der  Politik große Ratlosigkeit beschert. Trotz der hohen Wahlbeteiligung (82,1 Prozent) konnte keiner der  beiden großen Blöcke die Mehrheit von 175 Sitzen im Riksdag erringen; Ministerpräsident Fredrik Reinfeldts konservative Regierungskoalition verfehlte die absolute Mehrheit hauchdünn um nur zwei Sitze.

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Zeitenwende in Lettland - the other way round

Am 2. Oktober 2010 waren 1,5 Millionen Letten zur Parlamentswahl aufgerufen. Für die 100 Sitze im „Saeima“ bewarben sich fast ein Dutzend Parteien, gewonnen hat das bürgerliche Wahlbündnis „Einheit“ (Vienotība) des amtierenden Ministerpräsidenten Valdis Dombrovski, mit 39 Jahren einer der jüngsten Regierungschefs Europas. Bei einer Wahlbeteiligung von 62,6 Prozent erreichte sein Bündnis 30,7 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen, dicht gefolgt vom eher russisch geprägten „Harmoniezentrum“.

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Ostsee soll abwasserfrei werden

Medienberichte zitierten jüngst Erklärungen des WWF-Büros in Stralsund, vom 4. Oktober 2010, wonach der Umweltausschuß der Weltschifffahrtsorganisation IMO am 1.Oktober in London beschlossen habe, dass Kreuzfahrtschiffe und Fähren künftig keine ungeklärten Abwässer mehr in die Ostsee einleiten dürften. Gemäß WWF solle dies stufenweise ab 2013 für Neubauten, ab 2018 generell geschehen. Die IMO sei damit dem Antrag der Ostseeanrainer und mehrerer Umweltverbände nachgekommen.

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